… ihr keine Lust drauf habt, dass die Bundeswehr an eurer Schule mitmischt – egal, ob durch eine Veranstaltung oder Unterrichtsmaterial! Und hier gibt’s die zu unserer Site passende Musik! Die Bundeswehr hält DIESE Musik für passend zu ihrem Werbefilm! Hier finden Sie Informationen darüber, was Sie tun können, wenn… Sie nicht möchten, dass Ihr Sohn oder Ihre Tochter an
Girls Day im “Feld”
Auch die Bundeswehr wittert beim Girls Day ihre Chance und versucht Jugendlichen die (blutige) Arbeit als Soldatin schmackhaft zu machen. Am 26.4. um 8:15h sollte ein Bus der Bundeswehr die Interessierten vom Hauptbahnhof Potsdam ins “Feld”, zur Kaserne in Geltow fahren. Neben dem Bus standen zwei Angehörige der Bundeswehr (in diesem Fall allerdings ohne Gewehr), die die Jugendlichen in Empfang
Einsatzgebiet Klassenzimmer – die Bundeswehr in der Schule
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat eine dicke Broschüre (mehr als 40 Seiten) über die unsägliche Arbeit der Bundeswehr an Schulen herausgebracht. Darin werden die Kooperationsvereinbarungen verschiedener Bundesländer mit der Bundeswehr untersucht, der Verstoß gegen die UN Kinderrechtskonvention aufgedeckt, der Beutelbacher Konsens erläutert, aufgezeigt, dass Frieden und “”Sicherheitspolitk” Widersprüche sind, vor POL&IS gewarnt (“Weltkrieg darf nur nach Regeln ausgelöst werden”),
Infostand am 1. Mai in Berlin
Am 1. Mai sind wir, wie im letzten Jahr, wieder auf dem Mariannenplatz in Kreuzberg mit unserem Transparent “Schulfrei für die Bundeswehr” sichtbar gewesen und haben Material über die Bundeswehr an Schulen verteilt. Mit über 30.000 Besuchern und bei bestem Wetter war auch dieser 1. Mai wieder ein Erfolg. Auch in diesem Jahr trafen wir wieder auf
Banner “Schule ohne Militär” auf dem McPlanet
Am letzten Wochenende fand an der TU Berlin der internationale Bewegungskongress an der Schnittstelle von Globalisierungskritik, Umweltbewegung und globaler Gerechtigkeit statt. Der McPlanet Kongress entstand aus der Überzeugung, dass Globalisierung, Gerechtigkeit und Umweltschutz zusammen gedacht werden müssen. Als Alternativvorschlag zum Tenor der “Bankenrettungen” lief der McPlanet unter dem Motto “Too big to fail – Wir haben keine PLANeten B”. Mit
Hier kriegt ihr Infos, wenn…
Und hier gibt’s die zu unserer Site passende Musik!
Die Bundeswehr hält DIESE Musik für passend zu ihrem
Werbefilm!
Hier finden Sie Informationen darüber,
was Sie tun können, wenn…
- Sie nicht möchten, dass Ihr Sohn oder Ihre Tochter
an einer schulischen Veranstaltung mit einem
Jugendoffizier teilnimmt - Sie nicht wissen, was Sie tun können, wenn die
Bundeswehr an Sie als SchulleiterIn herantritt - Sie als Lehrer Werbung für das Militär an Ihrer Schule
nicht dulden möchten - Sie bei uns mitarbeiten möchten
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Girls Day im “Feld”
Auch die Bundeswehr wittert beim Girls Day ihre Chance und versucht Jugendlichen die (blutige) Arbeit als Soldatin schmackhaft zu machen. Am 26.4. um 8:15h sollte ein Bus der Bundeswehr die Interessierten vom Hauptbahnhof Potsdam ins “Feld”, zur Kaserne in Geltow fahren.
Neben dem Bus standen zwei Angehörige der Bundeswehr (in diesem Fall allerdings ohne Gewehr), die die Jugendlichen in Empfang nahmen und deren Namen auf ihrer Liste abglichen. Um die Jugendlichen auf die eventuellen schädlichen Nebenwirkungen so eines “Jobs” aufmerksam zu machen, hat unser Bündnis Informationsmaterial der DFG-VK (“Bevor du unterschreibst”) verteilt. Auch die Insassen eines daneben stehenden Reisebusses wurden versorgt. Eine ältere Dame aus der Reisegruppe wurde dadurch auf das ganze Geschehen aufmerksam und fragte außerordentlich empört, ob denn die Bundeswehr jetzt schon Reklame bei Kindern machen würde. Als sie erfuhr, dass die Bundeswehr regelmäßig in Schulen gehe, blieb sie spontan zur Unterstützung bei der Aktion. Die Schülerinnen nahmen ebenfalls alles Infomaterial freundlich ab.
Bis 8.30 waren insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler (ja, es waren auch Jungs da am Girls Day) im Bus – da sind wohl bei Bundeswehr noch Plätze frei geblieben …
In der Nähe eben von diesem Reisebus standen zwei Angehörige der Bundeswehr, die die Jugendlichen in Empfang nahmen und deren Namen auf ihrer Liste abglichen. Ich fing also an unsere Flugis direkt am Bus, bei den ersten Mädchen und auch an die Angehörigen der Reisegruppe, die langsam eintrudelten, zu verteilen. (Ich dachte zuerst das seien die Lehrer). Eine ältere Dame aus der Reisegruppe wurde dadurch auf das ganze Geschehen aufmerksam und fragte mich außerordentlich empört, ob denn die Bundeswehr jetzt schon Reklame bei Kindern machen würde. Als ich das bejahte und erklärte, dass die Bundeswehr auch regelmäßig in Schulen gehe, blieb sie spontan bei mir, um mich zu unterstützen. Die Schülerinnen und dann auch ein paar Schüler dachten, dass das, was ich verteile Infomaterial der Bundeswehr sei und nahmen mir alles freundlich ab. Auch die Reisenden nach Flandern dachten, es sei irgebndwelches Infomaterial, womöglich zur Reise, und nahmen es ebenfalls freundlich. Die Frau, die mich spontan unterstütze sagte dabei nur, das kann nicht schaden, die haben schließlich alle auch Enkel. Einer von der Bundeswehr kam dann auch, um ein Flugi zu holen. Aber das wars auch schon. Sie habe mich nicht belästigt. Bis 8.30 waren insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler (ja es waren auch Jungs da am Girls Day)im Bus und es sah nicht so aus, als würden da noch die Massen kommen. Jedenfalls sagte der Busfahrer, dass eigentlich 8.15 Uhr die offizielle Abfahrtzeit war. Ich bin dann auch gegangen, der Bus nach Flandern fuhr dann auch weg.
Einsatzgebiet Klassenzimmer – die Bundeswehr in der Schule
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat eine dicke Broschüre (mehr als 40 Seiten) über die unsägliche Arbeit der Bundeswehr an Schulen herausgebracht. Darin werden
- die Kooperationsvereinbarungen verschiedener Bundesländer mit der Bundeswehr untersucht,
- der Verstoß gegen die UN Kinderrechtskonvention aufgedeckt,
- der Beutelbacher Konsens erläutert,
- aufgezeigt, dass Frieden und “”Sicherheitspolitk” Widersprüche sind,
- vor POL&IS gewarnt (“Weltkrieg darf nur nach Regeln ausgelöst werden”),
- die Position der GEW erläutert
- und der Weg zu “bundeswehrfreien Zonen” dargestellt.
Die Broschüre ist sehr empfehlenswert und im GEW-Shop Artikelnr. 1436 für 1€ zuzügl. Verpackung und Versand zu bestellen (Mindestbestellmenge beachten).
Infostand am 1. Mai in Berlin
Am 1. Mai sind wir, wie im letzten Jahr, wieder auf dem Mariannenplatz in Kreuzberg mit unserem Transparent “Schulfrei für die Bundeswehr” sichtbar gewesen und haben Material über die Bundeswehr an Schulen verteilt. Mit über 30.000 Besuchern und bei bestem Wetter war auch dieser 1. Mai wieder ein Erfolg.
Auch in diesem Jahr trafen wir wieder auf viele Eltern, denen nicht bekannt ist, dass die Bundeswehr in den Berliner Schulen auftritt.
Banner “Schule ohne Militär” auf dem McPlanet
Am letzten Wochenende fand an der TU Berlin der internationale Bewegungskongress an der Schnittstelle von Globalisierungskritik, Umweltbewegung und globaler Gerechtigkeit statt. Der McPlanet Kongress entstand aus der Überzeugung, dass Globalisierung, Gerechtigkeit und Umweltschutz zusammen gedacht werden müssen. Als Alternativvorschlag zum Tenor der “Bankenrettungen” lief der McPlanet unter dem Motto “Too big to fail – Wir haben keine PLANeten B”.
Mit unserem Transparent “Schulfrei für die Bundeswehr” konnten wir zusätzlich auf die Themen
- Rekrutierung von Jugendlichen für den Kriegsdienst,
- unsinnige Militärausgaben und als Folge davon
- Armut in der Welt
hinweisen.
Ostermarsch 2012 in Berlin
Der diesjährige Berliner Ostermarsch ging vom Potsdamer Platz über die Leipziger Straße vorbei am ehemaligen Reichluftfahrtministerium in dem nun Herr Schäuble über die Schulden waltet bis zur Friedrichstraße, wo in einer Zwischenkundgebung die dort ansässigen Rüstungskonzerne, u.a. viele Werften, für ihre Exporte in Spannungsgebiete angeprangert wurden.
An der Ecke Friedrichstraße/Unter den Linden konnten wir, das Berliner Bündnis Schule ohne Militär, seine Ablehnung von Besuchen der Bundeswehr in den Schulen bekräftigen.
An der Werbekampagne der Bundeswehr kommen Jugendliche heute fast nicht mehr vorbei: Sie wirbt im Kino, in der S-Bahn, auf Youtube und sogar in der Schule. Seit die Wehrpflicht ausgesetzt ist und die Bundeswehr zur modernen Interventionsarmee ausgebaut wird, muss sie sich verstärkt um Nachwuchs bemühen. Jugendoffiziere halten Vorträge vor Schulklassen und begeistern dadurch für die Bundeswehr und ihre Kriege.
Dabei missachtet die Bundeswehr pädagogische Grundsätze wie das Neutralitätsgebot an der Schule. Wehrdienstberater beraten an Schulen direkt bei der Wahl des Berufsweges in der Bundeswehr. Für 2012 sind wieder über 200 Wehrdienstberatungen an Schulen geplant, diese richten sich vor allem an Neunt bis Elftklässler.
Durch Kooperationsvereinbarungen mit der Bundeswehr zwingen einige Bundesländer die Schulen mit der Bundeswehr zusammenzuarbieten. Bei ihrem Werbefeldzug nutzt die Bundeswehr die soziale Lage der Schüler aus und richtet sich zunehmend auch an Jugendliche aus sogenannten „Bildungsfernen“ Schichten. Sie versprechen Ausbildung und einen sicheren Arbeitsplatz. In Zeiten von Krise und Perspektivlosigkeit präsentiert sie sich als sicherer Arbeitgeber. Doch tatsächlich suchen sie neues Kanonenfutter für die Kriege der Bundeswehr auf der ganzen Welt.
Kein Werben fürs Sterben! Bundeswehr raus aus der Schule!
Die nächste Zwischenkundgebung kurz vor dem Brandenburger Tor richtete sich gegen den dort ansässigen Rüstungskonzern EADS. Danach wurde das wohl längste Transparent (ca. 600m) entrollt und damit die US Botschaft (und weil auch in diesem Eck gelegen auch noch die Britische Botschaft) umzingelt. … und es hat geklappt – der gesamte Block einschließlich britischer und US-Botschaft und dem Hotel Adlon wurden von uns eingekreist. Neben der Rüstungspolitik der USA, die ungeheure Ressourcen der gesamten Menschheit verschleudert, wurde auch die immer noch andauernde Praxis der Todesstrafe in den USA verurteilt.





